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Was braucht es für gute Bilder?

Diese Frage stellt man sich als Fotograf doch immer wieder. Machen wir uns nichts vor, ob das nun am Anfang ist oder weiter hinten im Weg oder bei grossen Künstlern. Jeder stellt sich doch immer wieder die Frage, was man machen kann, damit beim nächsten Shooting wieder richtig tolle Bilder entstehen.

Aber was sind denn wichtige Bestandteile eines guten Bildes?

Gutes Licht, ein ansprechender Bildaufbau. Geschichte und Ausdruck.

Natürlich auch technische Dinge wie die Belichtung, Schärfe, das Bokeh und die Farben (wenn es denn welche hat) spielen eine Rolle. Aber meistens werden genau diese Aspekte überbewertet. Auch wenn technische Gegebenheiten nicht perfekt sind, kommen manchmal Bilder raus, die so toll sein können, dass man sie aufhängen möchte. Das haben grosse Fotografen der Vergangenheit bewiesen und ich sehe das auch immer wieder in meiner eigenen Arbeit. Manchmal ist ein Bild eben unscharf aber trotzdem gut. Dabei geht es nicht mal primär darum ob das alle gut finden. Es geht darum, ob ich als Künstler zu 100% dahinter stehen kann und mir sage: Das ist genau das wie ich meine Kunst definiere und es passt perfekt in meine Vorstellung von einem guten Bild.

Das Bild von Tabea ist etwas unscharf, da ich mit meinem manuellen Fokus der spontanen Bewegung nicht ganz nachgekommen bin. Aber vielleicht ist es ja auch besser so?

Das Bild von Carla ist gleich komplett unscharf geworden, aber trotzdem sind diese beiden Bilder für mich mit die besten, die ich in den letzten Jahren gemacht habe. Warum? Weil ich den Ausdruck und den Moment liebe! 

Gerade auf Workshops erlebe ich es immer wieder, dass jemand ein Bild macht und dann sofort auf 100% hinein zoomt und dann kommt ein: Ah ist unscharf… Wenn ich dann sage “scheiss drauf!” Sind die meisten erstaunt. Aber JA! Was Solls? Wenn das Bild Hammergeil ist, wen kümmert dann noch eine leichte Unschärfe?

Sorry für meine Ausdrucksweise an der Stelle, aber wenn es um tolle Bilder geht bin ich emotional.

Also habt Mut auch mal ein Bild zu zeigen, das nicht technisch perfekt ist. Denn jedes noch so unscharfe Bild das Seele hat ist noch tausendmal besser als ein technisch perfektes Bild ohne Ausdruck!

Um Henri Cartier-Bresson zu zitieren: „Ein gutes Foto ist ein Foto, das man länger als eine Sekunde anschaut“. Und das liegt definitiv nicht an der Technik, sondern am Gefühl und Ausdruck.

Klar, man muss viel üben, sich immer wieder fordern, Fehler machen und daraus lernen. Ich habe mich jahrelang mit Bildaufbau, Komposition und Farblehre beschäftigt. Man kann Regeln nur bewusst brechen, wenn man sie auch kennt.

Und abgesehen davon, wer keinen Mut hat Mist zu bauen, der entwickelt sich auch nicht. Also versuch ein Bild aus verschiedenen Perspektiven zu machen, mal weiter weg mal näher dran, mal mehr von oben etc. Nur so findest Du den richtigen Winkel. Mach ich ja auch. Wie Scott Kelby schon sagte: „Ein guter Fotograf macht viele schlechte Bilder.” Am Ende eines Sets muss man nur das Eine raus nehmen das klasse geworden ist.

Aus diesem Grund funktionieren auch total einfache Lichtsets immer wieder hervorragend. Eine Lichtquelle, wie ein Fenster oder eine Türe reichen aus um fantastische Bilder zu erstellen.

Folgende Bilder sind alle im wahrsten Sinne des Wortes “zwischen Tür und Angel” entstanden.

Mit einem Fenster oder einer Türe kann man so viele tolle Bilder machen! Ich hab meine liebsten Sets zusammen gestellt und zur Inspiration viele Bilder dazu gestellt, damit man einen kleinen Leitfaden hat, was man alles machen kann. Auch was das unterschiedliche Posing betrifft. Dieses PDF kann man aufs Handy laden und wann immer man es braucht herausziehen um etwas Inspiration zu holen oder vielleicht einfach dem Model eine Pose zu zeigen, die toll aussieht.

Das e-book ist für 10 CHF (etwas mehr als 9 Euro) hier erhältlich.

Mia and the Mouse

Am Samstag waren meine Frau und ich mit Mia unterwegs. Ein ganz lieber Mensch mit einer wunderbaren Ausstrahlung. Sie hatte sich auf das Wagnis eingelassen mit uns ein Portraitvideo zu drehen. Natürlich haben wir auch Bilder gemacht, aber es ging natürlich um das Video.

Equipment
Ich hab also mein Schwebestativ eingepackt (ein Walimex Pro StabyPod M Schwebestativ), die NIKON D850 auf der ich mein Tamron 45mm F/1.8 montiert hatte. Für die Anfangssequenzen hatte ich auch noch das Sigma Art 85mm verwendet.

Mit dabei LEDs von Yongnuo, die sind günstig und völlig ausreichend. Man kann sogar die Lichttemperatur stufenlos regeln (Yongnuo YN-600L II). Wir hatten zwei Stk. dabei, manchmal reicht eines nicht. Nicht vom Power, mehr um mal schatten aufzuhellen und das Licht zu optimieren. Wir haben vorhandenes Licht mit künstlichem gemischt, da ist es von Vorteil die Lichttemperatur regeln zu können, auch wenn das in SW am Ende nicht so ne Rolle spielt. Reflektoren nahmen wir natürlich auch mit, um sie als Durchlichtdiffusor zu verwenden, wenn das Licht mal etwas weniger hart sein sollte. Tee und Snacks dürfen nie fehlen bei den Temperaturen und so haben wir uns nachdem das Make-up fertig war an die Arbeit gemacht.

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Kanalinfo Marco Gressler Photography

Als Teenager hab ich jede Kamera gemieden! Und jetzt hab ich echt Spass dran, mich zu filmen und Menschen wieder was zu geben.

Freu mich über Abonnenten und Likes! Bedanke mich auch schonmal herzlich für alle die sich das antun mit mir 🙂

Studio Workshop vom 28. Januar 2018

Es war ein megatoller Tag mit 4 Teilnehmern, dem wunderbaren Model Nicky Jay und meiner Wenigkeit als Kursleiter. Wir haben mit ganz einfachen Mitteln Sets erarbeitet die ich gerne nutze und die am Ende auch meinen Stil wiederspiegeln.

Da wir am Ende noch über die Bildbearbeitung gesprochen haben, hatte ich Abends auch schon ein Bild fertig! Vielen Dank an alle!

Schaut mal rein bei Model Nicky Jay:
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Das Bild oben habe ich mit meinem Liebslingsset gemacht mit der 140cm Oktabox mit Zwischendiffusor und einfach gerade von oben.
Simple but powerful! Love it!

Studioworkshop ist dieses Jahr eigentlich keiner mehr geplant. Je nach Anfragen werd ich aber vielleicht nochmal einen einplanen. Ganz aus dem Sinn ists nicht, denn die Atmosphäre gefällt mir sehr gut!

Frühstück, Kaffee, Pizza am Mittag, interessante und lustige Gespräche und dabei noch tolle Bilder machen, Herz was willst du mehr?

In diesem Sinne, startet gut in die Woche Leute!

Fuji X-E3 mit Fujinon 35mm f/1.4 – Ein Testbericht

Hands-on Fuji X-E3

Was kann die kleine Japanerin? Da es ja genügend Datenblätter und Testberichte über die technischen Fähigkeiten gibt – und jeder, der mich kennt, weiss, dass ich darauf nicht viel Wert lege – möchte ich das für mich Wichtigste zeigen, Bilder! Um möglichst nah am Original zu bleiben, habe ich jedem Bild maximal 5 Minuten gewidmet.

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Hotelshooting mit Doomed Puppet

Ein toller Tag mit tollen Menschen und wunderbaren Bildern… Herz was willst du mehr? Meine liebe Frau Beverly (Make-up by Beverly) hat unser Modell wunderbar geschminkt, sodass Patrick Odermatt und ich richtig starke Bilder machen konnten. Herzlichen Dank an Patrick hier nochmal für das Organisieren der coolen Location. Eine Hotelsuite mit vielen Möglichkeiten zu wunderbaren Fotos.

Die sympathische Leto (Doomed Puppet) stand uns Modell. Ich hatte hohe Erwartungen an das Shooting!

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winter homeshooting

Es war am 4. Januar und bereits mein zweites Homeshooting dieses Jahr. Es hat riesig Spass gemacht, denn unsere Freundin Martina Wahli war wieder bei uns um uns als Visagistin zur Seite zu stehen und meine liebe Frau Beverly hat uns mit allem versorgt, was wir brauchten um fit zu bleiben – sie sollte ein Catering eröffnen ^^

Unser erstes Set machten wir bei uns im Obergeschoss, wo das Licht durch ein raumhohes Fenster in den Gang fällt und die Formen wunderschön zeichnet. Da wir hinten ein Dachfenster haben (das ich leider nicht steuern kann), bleibt die Rückwand etwas beleuchtet und es wird nicht zu dunkel. Hinter mir habe ich den Reflektor (California Sunbouncer Mini) um den unteren Teil des Fensters etwas abzudunkeln. Ich wollte, dass das Licht etwas mehr von oben kommt.

Ich liebe dieses Set-up! So einfach und doch so toll!

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Testbericht Sigma Art 85mm f/1.4

Lange hab ich darauf gewartet, nun ist es endlich da! Ich hab es ha schon vor einigen Wochen bereits vorbestellt und dann kam es am Samstag per Post an. Sonntags war bereits ein Shooting geplant und so hatte ich ne riesen Freude, dass ich gleich den Praxistest machen konnte 🙂

Das Sigma ist gefühlt, das schwerste Objektiv das ich seit Jahren in der Hand hatte und mit einem Filterdurchmesser von 86mm ist es auch mächtig viel Glas! Wenn man es mal von der Kamera abschraubt und hindurchsieht, dann ist das schon beeindruckend! Aber taugt es auch in der Praxis wirklich was? Hält es was es verspricht?

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