Hi Leute, da ich immer wieder gefragt werde wie mein Workflow aussieht, hier mal ein Beispiel. Das Foto stammt aus dem WS mit Sacha Leyendecker.

Ich habe dieses Foto ausgesucht weil das eigentlich „gegen die Prinzipien“ geht die ich mal gelernt hab, aber man lernt ja alles damit man irgendwann aus der Box ausbricht und neues macht. Warum schreib ich das hier so?  Weil man meist lernt das RAW eher etwas flau zu lassen und den Kontrast dann in Photoshop zu optimieren. In den meisten Fällen ist das auch gut, weil man sich bei der Hautretusche dann leichter tut. Aber ich wollt für diesen Look schon den richtigen Kontrast haben und das charismatische Gesicht des tollen Models herausarbeiten. Das mache ich dann eher bei Männern sonst, hier ging es mir um den Kontrast zwischen Hintergrund und Gesicht, den Kontrast in den Haaren und im Gesicht selbst um Plastizität zu erreichen.

Ich habe also die Farbtemperatur eingestellt (hatte aber schon nicht schlecht gestimmt) und dann Lichter etwas zurück geholt, damit sie mir nicht ausreissen wenn ich den Weiss-Regler nach oben schiebe. Die Tiefen hab ich nochmals etwas dunkler gemacht. Alle Regler die man auf dem screenshot nicht sieht sind auf 0 belassen, ich hab also nicht sonderlich viel gemacht in Adobe Lightroom.

Anschliessend hab ich die Datei in Photoshop bearbeitet. Hier arbeite ich gerne aufwändig und intensiv, Photoshop macht einfach Spass! Meine Ebenenpalette sieht dann meist etwas komplex aus. Denn finalen Bildlook hab ich dann in Lightroom gemacht mit Teiltonung, HSL und der Kamerakalibrierung.

Hoff es gefällt euch.
Ich wünsche allen einen tollen Tag, geniesst das Wetter. Hoffe bei 35°C seid ihr am Strand und denen, die arbeiten müssen wünsche ich eine super Klimaanlage – unsere ist leider ausgefallen, gibt nur den Ventilator aber so ganz kühlt der halt auch nicht ab ^^ Anyway 🙂

before

Iris Reimer